netzgenossen - die neue Art der Zusammenarbeit für Onliner, Webworker, Entwickler und alle, die „irgendwas mit Internet machen“.

Unsere Thesen

  • Kleine, flexible Strukturen sind gefragt. Große Agenturen sind out. In Zukunft noch mehr.
  • Die Zusammenarbeit erfolgt zunehmend orts- und zeitunabhängig über das Internet.
  • Freiberufler und Experten möchten nicht als „Sub-Dienstleister“ am Rockzipfel von Agenturen und Vermittlern hängen, sondern gleichberechtigt auf Augenhöhe zusammenarbeiten und eine leistungsgerechte Vergütung erhalten. Oftmals fehlt jedoch die Wahrnehmung und große Auftraggeber/Agenturen spielen ihre Marktmacht aus.
  • Motivation entsteht durch spannende und sinnvolle Projekte, gute Kommunikation und Spass (aber natürlich muss das Geld stimmen).
  • Es gibt keine „Auftraggeber“ und „Dienstleister“ im klassischen Sinne mehr. Es gibt Unternehmen, die Lösungen suchen, und Menschen, die dabei unterstützen und helfen können und möchten. Gemeinsam und partnerschaftlich entsteht so ein optimales Ergebnis.
  • Kunden möchten das bestmögliche Ergebnis für ihr Budget erhalten, dabei aber möglichst geringe Overhead-Kosten zahlen und schnelle Ergebnisse erhalten.
  • Jedes Projekt ist anders und benötigt die richtigen und passenden Spezialisten. Ebenso ist jeder Kunde und netzgenosse anders und benötigt die zu seiner Kultur und seinen Werten passenden Partner. Vielleicht trifft man sich im nächsten Projekt wieder?
  • Ein echter Full-Service (Print, Online, Marketing, Programmierung, Strategie, DevOps…) benötigt erhebliche Ressourcen. Werden diese in Form eines klassischen Unternehmens aufgebaut, leidet durch die zwangsläufige notwendige hohe Auslastung wiederum die Flexibilität.

Worum geht’s nicht?

  • Wir möchten kein Projektvermittler oder eine „Lead-Agentur“ werden. Jeder netzgenosse soll Projekte einstellen können und dafür die passenden Partner finden. Dementsprechend „vergeben“ wir auch keine Aufträge. Gleichzeitig können sich netzgenossen mit Ihren Fähigkeiten, Vorlieben und Wünschen vorstellen.

Modalitäten (zur laufenden Diskussion)

  • Jeder netzgenosse ist gleichberechtigt. netzgenossen.de könnte in Richtung eines „demokratischen Unternehmens“ etabliert werden. Die Gleichberechtigung soll dabei im Idealfall auch weitestmöglich auf Kunden ausgeweitet werden.
  • Sinnvoll erscheint eine Online-Plattform zur Diskussion und Zusammenarbeit. Derzeit nutzen wir humhub.org als Open Source-Version. Gibt es bessere?
  • Alles ist „Work in Progress“, nichts ist fertig oder abschließend. Was sich bewährt, kann beibehalten werden. Was nicht gut ist, sollte verbessert werden.
  • Nach welchen Kriterien sollen neue netzgenossen aufgenommen werden?
  • netzgenossen nimmt keine Projektvermittler oder Vertreter von Freelancer-Börsen auf.
  • Wie kann ein netzgenosse möglichst einfach einen anderen für sein Projekt finden? Wie kann dabei bestmöglich Vertrauen zwischen den netzgenossen aufgebaut werden?
  • Ein gemeinsamer und einheitlicher Aussenauftritt kann Vorteile bringen, jeder netzgenosse kann aber auch individuell tätig bleiben. netzgenossen.de kann derzeit jedoch keine Verträge mit Aussenstehenden schließen, dazu müsste gegebenenfalls eine entsprechende Firma gegründet werden.
  • Wir denken und hoffen, dass sich in Zukunft agile Ansätze noch stärker durchsetzen. Wir lehnen klassische Projektmanagement-Methoden, Pflichtenhefte und Festpreis-Angebote ab.
  • Wie kann die Verteilung der Einnahmen gut geregelt werden, mit einem Minimum ein Verwaltungs-Overhead? Sollte ggf. ein fairer Anteil an die Plattform abgeführt werden?

Wer (bisher) mitmacht:

  • Nils Ehnert (mobix.de)
  • Carola Fichtner (netzperfekt.de)
  • ...bald Du?